Nie mehr Du & Ich


Wir konnten nicht sanft Lebewohl sagen,
uns mußte das Leben einander entreißen.
Das Schwert der Trennung.
Was blieb, vielleicht Fragen,
vielleicht manchmal Wehmut.
Aber sicher eine Narbe,
ein lebenslanger Riss in unseren Herzen.
Manche Träume erfüllen sich,
viel mehr Träume bleiben Hoffnung,
und ein oder zwei hören nie auf zu brennen.
Wir sind ein solcher.
Egal, wie sehr wir uns in den Sack lügen,
unsere Seelen wissen.
Unsere Seelen streben immer noch,
wünschen heimlich weiterhin,
wir hätten nicht erleiden müssen,
was viel zu früh kam.
Ich wünschte,
es wäre uns besser ergangen.
Ich wünschte,
wir hätten eine faire Chance bekommen.
Als es begann,
da sagte ich,
weil du mir „Für immer!“ schwören wolltest,
ich wäre nur eine Türe,
durch die ein anderer zu dir kommen wird.
Das hat dich verletzt.
Heute weißt du,
ich habe dein Schicksal und das meine gesehen.
Wir konnten nicht sanft Lebewohl sagen,
uns mußte das Leben einander entreißen.
So ist das,
wenn die Liebe versucht,
stärker als die Bestimmung zu sein.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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2 Gedanken zu „Nie mehr Du & Ich

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