Wie damals, als alles begann


In meinen Träumen sehe ich eine Frau.
Diese Frau bist du.
Du sitzt am Bahnsteig, ganz allein.
Und du wartest da auf mich,
blickst in die Ferne,
zurück in die Vergangenheit,
aber dein Herz schlägt in der Zukunft.
Eine Zukunft, auf die wir beide hoffen.
Du sitzt da, im Wind des Lebens,
singst leise Lieder für mich,
flüsterst meinen Namen.
Und ich höre dich,
höre dich in meinen Träumen,
wie damals, als alles begann.

Du sitzt da, im Wind des Lebens,
betest still Gebete für uns,
malst mein Gesicht in deine Hand.
Und ich sehe dich,
sehe dich in meinem Traum,
wie damals, als alles begann.

In meinen Träumen sehe ich eine Frau.
Diese Frau bist du.
Du sitzt am Bahnsteig, sehr allein.
Und du wartest dort auf mich,
blickst in die Ferne,
vorwärts in die Zukunft.
Eine Zukunft, die wir beide ahnen.
Du sitzt allein im Wind des Lebens,
aber dein Herz schlägt nicht hier.
Dein Herz schlägt weit entfernt.
Dein Herz schlägt in mir.

Mein Weg zu dir ist weit,
durch Länder und durch Zeit.
Mein Weg zu dir ist hart,
durch Tränen und durch Leid.
Aber ich werde dich wiederfinden,
werde dich wiedersehen.
Ich werde dich wiederwählen,
werde dich wiederhaben,
wie damals,
als alles begann.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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