Du hast das Gefühl, nicht kreativ genug zu sein?


Du fühlst dich nicht kreativ genug. Vielleicht kommt es auch daher, dass du anderen nacheiferst. Die Menschen haben eine so enge Vorstellung davon, was Kreativsein bedeutet. Eines deiner Vorbilder malt – also malst auch du. Dein Idol ist Musiker – also spielst du Gitarre. Du hast einen Lieblingsschriftsteller – deshalb schreibst du holprige Verse und nennst es Poesie. Du ahmst nach, aber du fühlst darin keinen authentischen Selbstausdruck, du findest darin keine Erfüllung, du findest darin nicht dich, sondern bloß Frustration, weil du eben nicht dein Vorbild bist, sondern du selbst – finde heraus, was dir wirklich liegt.
Nicht jeder kann alles können! Natürlich tappst du zunächst im Dunkeln, aber das ist im Leben immer so – es gibt keine Betriebsanleitung für Individualität. Du musst sie ganz alleine für dich entdecken, du musst sie für dich selbst entwickeln. Dein Herz kann dir dabei helfen, denn dein Herz kann lieben.
Liebe ist die höchste Form von Kreativität. Alles, was in Liebe geschieht, alles, was durch Liebe geschieht, ist kreativ.
Wenn du von ganzem Herzen lächeln kannst, die Hand eines anderen Menschen halten und ihn anlächeln kannst, dann ist das ein kreativer Akt, eine große kreative Tat. Wenn du jemand umarmst und an dein Herz drückst, bist du kreativ. Wenn du jemanden mit liebevollen Augen anschaust… Ein einziger liebevoller Blick kann die ganze Welt eines Menschen verändern.
Ein kreativer Mensch, der sich seiner eigenen Individualität bewusst ist, lebt seine eigene Liebe, macht seine eigene Arbeit und kümmert sich überhaupt nicht darum, was andere davon halten. Es geht nicht um den Lohn, den Applaus, das Resultat – es geht stets nur um den reinen kreativen Akt ansich.
Kreativität ist individuelle Intelligenz. Kreativität ist totaler Selbstausdruck. Totaler Selbstausdruck ist Liebe. Liebe ist immer kreativ.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Wenn die Seele malt


beauty72Meine Seele malt die Linien deines Wesens
– wieder und wieder –
und mit jedem göttlichen Pinselstrich in Liebe
vergebe ich dir & mir eine Schattierung tiefer,
bis der schillernde Regenbogen
mit dem gesamten Spektrum seines Leuchtens
die Leinwand unserer Begegnung füllt,
Alle Farben des Lichts gebären zusammen: Weiß!
In Weiß ist alles rein und ungeboren.
So mache ich dich & mich neu.
So bin ich bereit,
so bin ich dir unbefleckt und frei,
so wie du mir unbefleckt und frei bist.
So bin ich mutig,
dir offenen Herzens völlig erwartungslos zu sein,
denn ich weiß,
ich werde dein Gesicht noch einmal sehen.
Liebe ist jene Farbe,
mit der ich dich am liebsten male.
Liebe ist jene Sprache,
die wir noch nicht miteinander gesprochen haben.
Liebe ist jener Pinselschwung,
der unsere Herzen verbindet.
Auf der Leinwand unserer Begegnung strahlt ein neues Bild
– gemalt von Herz zu Herz
in den Farben der Seele.
Gib mir Zeit.
Gib mir Distanz.
Und ich gebe dir alles.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Du und das Karma


ANDERSMENSCH – KARMA

Der Begriff „Karma“ wird von vielen Menschen völlig widersinnig verstanden. Karma ist für die meisten Menschen so etwas wie für die Christen die Erbsünde. Das Wort „Karma“ entstammt dem Sanskrit. Es bedeutet „Wirken, Tat“. Der Glaube an ein Karma, das dir aus „früheren“ Inkarnationen nachhängt, entstammt dem Hinduismus. Dieser aber wurde über die Jahrtausende hinweg verfremdet. Der Hinduismus ist eine Religion. Und Religionen hat man bloß aus einem einzigen Grund so machtvoll aufgeblasen – um Menschen zu manipulieren, um sie in Schach zu halten.

– Wie hält man Menschen am Besten in Schach? Nun, man schaffe ganz einfach ein Szenario der Gefahr, man halte sie in Angst. Das Christentum erreicht dies durch den Zorn Gottes und mittels der Erbsünde. Der Hinduismus setzt dafür das Karma ein, welches man über Inkarnationen hinweg aufgebaut hat. Du fürchtest natürlich insgeheim dein Karma aus „früheren“ Leben, hast Angst, dieses Karma nun „abtragen“ zu müssen und wirst somit von diesem Karma und der Furcht davor in Schach gehalten – ich aber sage dir, dass es gar keine „früheren“ Leben gibt.

Alles Leben findet zur selben Zeit statt – Jetzt! Alle Inkarnationen werden in einem einzigen Augenblick, der ewig andauert, erlebt – Jetzt! Nur du in der Erfahrungsmatrix deiner Realität erfährst Zeit als etwas Sequenzielles. Zeit aber ist dort, wo das ewige Jetzt ist, ausschließlich simultan und hört somit auf zu existieren. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist Eins im ewigen Jetzt. Das Leben selbst ereignet sich somit stets nur simultan – im ewigen Jetzt.

– Wie also kann es da frühere Leben geben und wie ein Karma, das dich heute noch heimsucht, für das du entweder büßen musst oder für das du belohnt werden kannst? Du kannst dich ja nicht mal erinnern an dein vermeintliches Karma – wo also läge der Sinn eines solchen, wenn du daraus nichts lernen kannst, weil du dich nicht erinnerst?

Lernprozesse erfordern ein Erinnerungsvermögen, sonst findet kein Lernen, sondern bloß ein Erleben statt – und genau deshalb bist du auch hier: Um zu erleben, um zu erfahren auf irdischer Ebene. Lernen ist nicht der Grund deines Hierseins. Es gibt nichts zu lernen. Du hast bereits alles Wissen in dir – du bist hier um dieses Wissen auf der Ebene der Erfahrung zu erleben. Denn Wissen ohne die Erfahrung des Wissens ist gleich dem Nicht-Wissen. Somit bist du kein Lernender, sondern ein Erfahrender.

Wenn ich also von Karma spreche, dann meine ich etwas völlig Anderes, als die meisten Menschen darunter verstehen. Meine Erfahrung von Karma ist eine vollkommen andere – sie ist befreit von religiösen Hintergründen, befreit vom Belohnungs- und Bestrafungssystem deiner dualistisch orientierten Religionen.
Wenn ich von Karma spreche, dann meine ich den Plan, den du als Seele hattest, bevor du dich inkarniert hast. Ich meine die Skizze, die du angefertigt hast, bevor du aus dem All-Einen in das Vielfache übergingst. Dieser Plan, diese Skizze – das ist dein Karma, deine Bestimmung, der Plot, nachdem deine Inkarnation verlaufen wird.
Die All-Seele hatte den Plan, sich als jene Individuation, als die du dich im Augenblick erfährst, in gewisse Erfahrungen zu begeben. Dieser Plan erfüllt sich unabdingbar. Es gibt keinen Weg, ihn zu ändern. Deshalb erscheint dir das, was du auf deiner bewussten Ich-Ebene, was du innerhalb der Erfahrungsmatrix des Egos erfährst, wie Schicksal, Bestimmung oder Karma im herkömmlichen Sinne.

Du kannst auf der Ich-Ebene diesen Plan der Seele weder ändern noch kannst du daran scheitern – du magst die Illusion eines Scheiterns erfahren, weil dem Ego nicht gefällt, was es erleben muss, doch das liegt dann bloß an einem Mangel an Hingabe an den Plan, den die Seele ausführt.
Es ist also weiser, dich hinzugeben, als gegen dich selbst zu kämpfen – du kannst diesen Kampf ohnehin nicht für das Ego entscheiden! Das Ich zieht hier unweigerlich den Kürzeren.
Wenn du den Körper verlässt, gehst du erneut über in die All-Seele, fernab von allen Illusionen dieser Welt. Die Person, die du glaubtest zu sein, löst sich auf für immer – dein Ego erlischt. Es hat dich nie gegeben. Die Illusion endet. Der Plan ist erfüllt, das Karma abgetragen.
– Wozu also gegen deinen eigenen Plan ankämpfen?

Wenn ich dich nun unter Hypnose „zurückführe“ in eine Inkarnation, dann erinnerst du dich nicht an dein früheres Leben, sondern wirst vielmehr zum Kanal (zum Channel) für die All-Seele. So transportierst du Informationen aus einem simultan stattfindenden Leben in die Matrix von Zeit und Raum. Im Grunde bist du jedoch alle Inkarnationen zugleich – wir alle sind jeder, in Wahrheit aber nur das Eine.

Dich gibt es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Das gilt es zu akzeptieren. Du existierst nicht wirklich, denn auch du als das Ich, das du glaubst zu sein und als welches du dich im Augenblick erfährst, bist bloß Teil dieser Illusion innerhalb der Matrix von Raum und Zeit.
Du als dein wahres Selbst aber bist immer unbefleckt gewesen – du wirst es ewig sein! Deshalb nimmst du auch keine Liste an „guten“ oder „schlechten“ Taten mit, wenn du dich wieder inkarnierst, wenn du wieder ein Ego erschaffst, wenn du dich wieder als ein Ich in die Illusion begibst. Du kommst vollkommen unbelastet, rein und weiß wie ein frisches Leintuch in die Welt.
Bedenke: Dein Ich existiert bei deiner Geburt noch gar nicht. Du brauchst in etwa drei Jahre, um dieses Ich zu entwickeln, und in Folge den Rest deiner Inkarnation, um dir die Illusion einer Persönlichkeit zu erschaffen, mit der du dich während des Verlaufs deines Lebens identifizierst.
– Nimm also nicht allzu ernst, was du erlebst! Es ist bloß Illusion, eine perfekt gemachte Simulation – nicht mehr, nicht weniger.

Das dualistische Paradigma deiner Welt mag mit diesen Gedanken nicht klarkommen, aber vergiss diese Polaritäten, lass sie einfach los – sie sind bloß Teil der Illusion, in der du dich hier auf Erden befindest. Es gibt keine Polaritäten im All-Einen. Somit gibt es auch keine Waage, auf welche deine Taten gelegt werden am Ende deiner Inkarnation. Und es gibt keinerlei Schuld, die du abzutragen hättest, ausgenommen jener, die du durch dein unmittelbares Denken und Handeln als Konsequenz im Jetzt erfährst. Doch eine Konsequenz ist noch lange keine Schuld in dem Sinne, in dem Schuld generell verstanden wird. Das ist es, was Jesus meinte, als er sagte: „Deine Sünden sind dir vergeben, denn ich habe es gesagt!“
Nun bin ich hier und sage es dir erneut: Du bist frei von Schuld!

Wenn ich dir Karma mit einem Satz erklären möchte, dann sage ich: Das große Karma ist der Plan der Seele, das kleine Karma ist das Echo deiner gegenwärtigen Schwingung, die du aussendest. Und dieses Echo hallt unmittelbar wider. Vielleicht erreicht dich sein Widerhall um einige Jahrzehnte verzögert, doch ein Jahrzehnt gilt im Anbetracht nicht-existenter Zeit als unmittelbar – Karma ist das Echo deiner gegenwärtigen Schwingung, nicht mehr, nicht weniger.

Sende Liebe aus – Liebe wird das Echo sein! Aber sende die Liebe nicht des Echos wegen – sende sie allein der Liebe wegen!

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Du, ein Schöpfer?


Viele propagieren dieser Tage ihr Schöpfertum. Du erzählst mir von göttlicher Macht, die du besäßest, erzählst davon, deine Wirklichkeit zu erschaffen mittels deiner Gedanken. Jeder Gedanke, so sagst du, weil es dir jemand gesagt hat, dem es jemand erzählt hat, der es von einem anderen gehört hat, der darüber gelesen hat, wäre machtvoll und könne Realität erzeugen. Du müsstest einfach nur dein Denken und Glauben ändern und dann würde sich dein Leben wandeln zu einer Erfahrung von Liebe, Fülle, Reichtum und Glück. Und so denkst und denkst du, tagein und tagaus, bist ständig am Denken und Visualisieren.

– Wieso aber läuft dann dein Leben nicht rund? Wieso wird nichts so, wie du es wünscht, wie du es denkst, wie du es glaubst?

Weil du „falsch“ denkst, sagt dir jener, der dir über die Macht der Gedanken erzählt hat, weil es ihm jemand gesagt hat, der es von jemand erzählt bekam, der es von einem anderen gehört hat, der darüber gelesen hat. Du mühst dich dem gemäß ab und hoffst darauf, schon bald das gewünschte Ergebnis durch deine Gedanken erlangt zu haben – bald wird sich dein Leben wandeln zu einer Erfahrung von Liebe, Fülle, Reichtum und Glück.

Das ist aber nicht deine unmittelbare Erfahrung von der Wirklichkeit. Du erfährst immer noch ein ähnliches Dilemma in deinem Leben wie damals, bevor dir einer von der Macht der Gedanken erzählt hat, weil es ihm jemand gesagt hat, der es von jemand erzählt bekam, der es von einem anderen gehört hat, der darüber gelesen hat – du erreichst mit deinem Denken schlicht und einfach nicht das, was du dir versprichst.

– Woran liegt das wohl?

Nun, ich habe da für dich eine kleine, leicht bittere, dafür aber interessante und heilsame Antwort:

Die wahren Schöpfer wissen genau, dass sie nicht die Schöpfer sind – sie waren und sind nur ein Instrument, ein Medium, ein Kanal. Gewiss, etwas geschah und geschieht durch sie, aber sie haben es nicht gemacht. Du in deinem Ich-Bewusstsein bist nicht der Schöpfer. Du wirst niemals der Schöpfer sein, denn dazu reicht dein Blick nicht weit genug, dazu wandeln sich deine Wünsche und Begierden zu rasch – sie sind flüchtig wie Morgennebel bei der ersten Berührung mit den Sonnenstrahlen. Sie schmelzen dahin wie Schnee im lauen Märzwind.

Zur Verwirklichung gelangt nur jene Realität, die im Einklang mit dem Großen Ganzen steht – niemals aber deine auf den Illusionen des Egos basierenden Vorstellungen von der Welt, und auch niemals jene Vorstellungen von deinem Leben in dieser. Du bist nicht der Schöpfer – du bist sein Instrument. Wenn du dich vollkommen der Liebe öffnen kannst, wenn du zu einem klaren und reinen Kanal für den Schöpfer wirst, indem du dich hingibst, dann wird die Melodie, die er durch dich spielt, für dich eine liebliche sein, selbst dann, wenn sich nicht verwirklicht, was dein Ego, dein Ich-Bewusstsein begehrt.

In deiner Seele wartet ein Lied, das gesungen werden will, in deinem Herzen schlummert ein Bild, das gemalt werden möchte – doch das Bild ist unsichtbar und das Lied hat noch niemals jemand vernommen. Es ruht tief verborgen in der heiligen Lotusblüte deines Herzens. Du darfst es an die Oberfläche bringen, darfst es ausdrücken, indem du dein Ich, dein Ego beiseite treten lässt – so bekommst du einen Geschmack vom totalen Leben, so wirst du zum Instrument des Schöpfers, so erfährst du Selbstverwirklichung.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Das Gefühl – Navigator zur Wahrheit


ANDERSMENSCH – GEFÜHLE ALS NAVIGATOR

Für den Großteil der Menschen ist das wahr, was viele andere ihnen sehr oft sagen, meist auf effektvolle Weise – siehe Massenmedien. Wird eine Information nur lange und oft genug wiederholt an den Bildungsbürger und seine Frau gebracht, darf angenommen werden, diese Information sei wahr. Vieles kann und möchte gar nicht hinterfragt werden – nach diesem Prinzip schaffen sich die meisten ihre „Realität“, fallen dabei aber übler Manipulation zum Opfer. Das System, deine Gesellschaft, funktioniert auf Basis simpler Suggestion. (Suggestion = Beeinflussungsform von Fühlen, Denken und Handeln) Alles, was dir das System vorsetzt, ist Fehl- und Desinformation, die man dir als Wahrheit verkaufen möchte und dies letztlich auch tut.

Kommt dann ein erwachter, freier Mensch und behauptet Gegenteiliges, wird das bestehende Realitätsgebäude gerne mit allen Mitteln verteidigt, egal, ob es sich auf den Boden wahrer Fakten gründet, oder ob es auf dem Treibsand der Lüge steht.
– Ein wahrer aber bedenklicher Fakt dazu ist, dass keiner von uns weiß, was an den uns vorgesetzten Informationen wahr ist und was nicht. Wir können aber getrost davon ausgehen, dass so gut wie nichts von dem wahr ist, was uns die Machthaber vorsetzen.

Wahrheit (und ja, es gibt sie!) kann nur mit dem Herzen, mit dem Gefühl erkannt werden. Da man dich aber darauf konditioniert hat, deinem Verstand den Vorzug gegenüber dem Gefühl zu geben (deine Gefühle hat man dich gelehrt zu unterdrücken, zu kontrollieren und zu missachten, um dich des wichtigsten Werkzeuges zur Wahrheitsfindung zu berauben), kannst du leicht getäuscht werden, denn der Verstand lässt sich leicht blenden. Das Gefühl, viel mehr die Intuition, ist nicht zu täuschen. Erst durch die Einschaltung des Denkens wird das Gefühl verfremdet, denn Gedanken sind immer mit Gefühlen gekoppelt. Mischt sich ein Gedanke in die Intuition, entsteht Verwirrung, alles wird unklar.

Wenn du also wissen möchtest, was im Bezug auf eine Sache für dich wahr ist, dann achte auf dein Gefühl. Lerne wieder intuitiv zu sein. Vertraue deinem ersten Empfinden, wenn man eine Information an dich heranträgt. Dein Gefühl täuscht dich nicht – es ist die Sprache der Seele. Vertraue der Seele – sie ist nicht den Spielen des Egos und somit den Irrungen des Verstanden unterlegen; sie ist frei vom Ego-Ich.

Wahrheit existiert. Sie existiert im Schwingungsfeld der Liebe. Dort ist Wahrheit zuhause. Alles, was nicht diesem Schwingungsfeld entspricht, alles, was sich nicht auf Liebe gründet, kann demnach nicht wahr sein. Wenn du deine Gesellschaft hinterfragst, wirst du erkennen, dass sich so gut wie nichts in dieser Gesellschaft auf Liebe gründet – sie ist demnach in ihrer Komplexität eine Lüge, ein Konstrukt aus Unwahrheiten und Fehlinformationen. Gerne wird Wahrheit, zu gleichen Teilen gemischt mit Desinformation, unter die Menschen gebracht, denn das ist der effektivste Weg, beides zu verschleiern – übrig bleibt dann bloß Verwirrung, und die ist der beste Boden zur Manipulation.

Wenn du beginnst, deinem Gefühl zu folgen und in das Schwingungsfeld der Liebe einzutreten, wodurch du nach und nach die Wahrheit erkennst, dann wandelst du die Welt; du veränderst deine Gesellschaft von innen heraus. Das ist ungeheuer machtvoll! Fürchte diese Macht nicht, sondern bediene dich ihrer – sie ist dazu geschaffen worden, um zu erschaffen! Du kannst durch dein Eintreten in das Schwingungsfeld der Liebe eine neue, individuelle Realität innerhalb der kollektiven Realität erschaffen – diese individuelle Realität hat maßgebende Auswirkung auf das Kollektiv.

Glaube demnach nicht, was man dir erzählt, wenn dein Gefühl dazu „Nein!“ sagt. Folge deinem ersten intuitiven Impuls in jeder Sache. Deinen Kopf kannst du dabei getrost vergessen – der nimmt am liebsten das an, was ihm am angenehmsten und dienlichsten erscheint. Dein Gefühl, deine Intuition aber wird zu deinem verlässlichen Navigator, dem du vorbehaltlos vertrauen darfst. Folge deinem Herzen zur Wahrheit. Es gibt eine Wahrheit, die für alle gültig ist.
Und all jenen, die kommen und sagen, es gäbe keine allgemein gültige Wahrheit, denen glaube nicht, denn sie wollen dir damit bloß weismachen, dass dies die allgemein gültige Wahrheit sei – ein Paradoxon. Es gibt sehr wohl eine für alle gültige Wahrheit – den Weg dorthin aber nimmt jeder auf individuelle Weise.

Falls du jetzt wissen möchtest, was denn nun die Wahrheit ist, so vergiss diese Worte hier und folge deinem Gefühl – das hier könnte Fehlinformation sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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