Vertrauen


Vertrauen zu fassen in die Umstände, Menschen, die eigene Person, das Leben – das ist für viele Menschen eine grosse Aufgabe.

Wenn du erkennst, dass dieses Vertrauen dir niemand geben kann, so du es nicht in dir selbst gestattest, dann hast du einen entscheidenden Schritt zum Vertrauen getan, denn Vertrauen hat – wie vieles – seinen Ursprung in dir selbst; Vertrauen ist eine Frage deiner Wahl.

Natürlich können dir andere dabei behilflich sein zu vertrauen und dich dabei unterstützen, in dieser Geisteshaltung zu verweilen, indem sie dir ihre Loyalität, ihre Treue, ihre Aufrichtigkeit versichern durch ihr Wort, vielmehr aber durch ihre Tat – es liegt letztlich bei dir selbst, ob du dich auf das dünne Eis bewegen magst, um zu sehen, ob es bricht oder ob es dich sicher tragen wird.
Wagst du den Tanz über die filigrane Oberfläche, dann kann es geschehen, dass du neue Ufer der Selbst-Integration entdeckst, es kann sein, dass du neue Ebenen der Begegnung erfährst, mit Sicherheit aber wird dir eine neue Sicht auf dich selbst zuteil – du lernst dir selbst zu vertrauen, weil du begriffen hast, dass du die Fähigkeit und die Kraft in dir trägst, Vertrauen zu entwickeln, wieder und immer wieder.

Wird dein Vertrauen missbraucht, dann wisse, dass dies niemals an deiner Unfähigkeit liegt, sondern bloss an jenen, die mit einem Mangel an Aufrichtigkeit, Loyalität und Treue einen schwachen Teil ihrer Persönlichkeit offenbaren. Es ist deren Aufgabe, diesen Mangel in sich selbst zu entdecken und auszugleichen, nicht die deine.

Jeder Mensch wurde mindestens schon einmal in seinem Vertrauen erschüttert, und der Schmerz, der daraus resultiert, kann ein furchtbarer sein, doch aus Angst vor weiterem Schmerz auf den Mut zu neuerlichem Vertrauen zu verzichten, wird dich aller Lebensfreude berauben.

Vertrauen ist die Grundlage aller Dinge – Vertrauen in die eigenen Träume, Vertrauen in Ideen, das Geschäft, den Partner, die Welt, das Leben. Vertrauen ist ein mutiger Schritt, Vertrauen ist der erste Schritt zu einer Reise in neue Welten. Ohne Vertrauen ist jeder Acker unfruchtbar. Was darauf wachsen mag, werden bloss Disteln und Dornen sein. Wenn du einen Blumengarten wünscht, dann mache Vertrauen zu seinem Boden.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

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