Mit meinen Sinnen


Dich mit meinen Augen sehen,
könnest du dies einmal nur mit meinen Augen,
du würdest erkennen,
wie Schönheit im ewig göttlichen Sinne blendet.

Dich mit meinen Händen berühren,
könntest du dies einmal nur mit meinen Händen,
du würdest wissen,
wie die lichte Haut eines Engelwesens verführt.

Dich mit meinen Ohren hören,
könntest du dies einmal nur mit meinen Ohren,
du würdest verstehen,
wie die ewige Symphonie der Göttin das Herz rührt.

Dich mit meinem Mund schmecken,
könntest du dies einmal nur mit meinem Mund,
du würdest begreifen,
wie Ambrosia und himmlischer Nektar dich nährt.

Dich mit meiner Nase inhalieren,
könntest du dies einmal nur mit meiner Nase,
du würdest erinnern,
wie ein Säugling sich an der Brust der Mutter fühlt.

Dich mit meinem Herzen spüren,
könntest du dies einmal nur mit meinem Herzen,
du würdest entflammen,
wie die unendliche Freude eines Heimkehrenden.

Dich mit meiner Seele fühlen,
könntest du dies einmal nur mit meiner Seele,
du würdest erschauern,
wie ein Schmetterling bei seinem ersten Flug.

Dich mit meinen Sinnen wahrnehmen,
könntest du dies einmal nur mit meinen Sinnen,
du wüsstest,
dass in deinem Spiegelbild kein Zweifel liegt.

Hättest du all dies einmal nur gekonnt,
du wärst niemals vor deiner Liebe geflüchtet.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2011 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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