Das Schönste bist du


Von dir hatte ich geträumt.
Ich träumte,
du wärst in mein Leben gekommen.
Und einen Namen gab ich dir.
Wie die Sonne am Morgen,
so bist du gekommen,
strahlend und kraftvoll,
hast mir neue Winkel des Lebens gezeigt,
schenktest mir Hoffnung und Wege,
namst sanft das Glas aus meiner Hand,
schnipptest forsch die Zigarette aus meinem Mundwinkel,
lagst nass wie ein Frosch auf meiner Brust,
hieltest mich wach,
gabst mir Sinn und Freude.
Von dir geträumt hatte ich.
Flüsterte deinen Namen,
glaubte,
dieses Leben würde besser mit dir.
Doch ich hatte bloß geträumt.
Ich hatte dich nur geträumt.
Und ich laufe durch meine Tage,
auf der Suche nach dem Traum von dir.
Immer träume ich dich.
Ich träume immer dich.
Und dann glaube ich,
ich bin wirklich hier.
Doch ich träume nur.
Von Wärme träumte ich,
vom Heimkommen und vom Beidirsein.
Von dir träumte ich,
Tochter.
Von dir.
Immer von dir.
Du bist willkommen.
Und Liebe wird dich tragen.
Meine Liebe wird dich tragen.
Und die Schatten puste ich in die Wolken,
die Vampire halte ich dir fern,
die Schädlinge vom Leib,
die Nächte erhelle ich dir,
die Tage mache ich dir zum Teppich
und Geschichten singe ich dir in Hängematten,
in denen wir fliegen.
Du bist der schönste Traum,
den ich jemals träumte.
Und wenn ich wach werde,
will ich sofort wieder schlafen,
um bei dir zu sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2016 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
Creative Commons Licensce

17.07.2016 Peace Now Meditation


PEACE NOW MEDITATION

DATUM & UHRZEIT:
Sonntag, 17.07.2016 ab 11:00 bis 11:30 Uhr

ORT:
everywhere

THEMA:

Globaler Frieden, jetzt!

Es ist ein zutiefst erschütternder Fakt, aber die Welt befindet sich im Krieg, der vielleicht der letzte und größte Krieg werden könnte, den wir als Zivilisation in dieser Form erleben werden. Noch spüren wir ihn nicht direkt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis er auch durch unsere Strassen zieht, wenn wir nicht alles tun, um für Frieden zu sorgen.
Ein ausgesprochen machtvoller Weg, um Frieden zu schaffen, ist jener, ihn in sich selbst zu etablieren, indem man selbst zum Frieden wird – Sei Frieden, denn das ist der kürzeste Weg dahin!

Mit dieser Meditation, zu der ich online den Impuls geben möchte, wollen wir ein gemeinsames, kraftvolles Feld friedvoller Schwingung innerhalb Europas erzeugen. Man sollte die Macht einer in Meditation vereinten Gruppe niemals unterschätzen. Dazu gibt es mittlerweile zahlreiche, anerkannte wissenschaftliche Studien, die belegen, was eine meditierende Gruppe über das sogenannte Morphogenetische Feld bzw. das Kollektive Bewusstsein global zu bewirken vermag. Je größer die Gruppe, desto kraftvoller das Schwingungsfeld, das sie erzeugt.
Daher wäre es wichtig, dass sich an jenem Tag und zu jener Zeit des „Peace Now“ so viele Menschen wie möglich in Meditation begeben.
Es spielt dabei absolut keine Rolle, welcher Art diese Meditation ist – was zählt, ist, dass DU meditierst nach deiner bevorzugten Methode.
Für jene, die noch niemals oder kaum Erfahrung mit Meditation gemacht haben, gebe ich am Tag vor dem „Peace Now“ eine super einfache, leicht zu erlernende Technik heraus, die sehr schnell in einen friedvollen Zustand tiefer Entspannung führt.

Ganz besonders möchte ich meine Sannyasins, jene, die bei mir in den Seminaren die „Meditation in Stille“ erlernt haben, darum bitten, sich diese kurze Zeit zu nehmen und am Tag des „Peace Now“ eine Extra-Meditation einzulegen – dies ist ein Moment, da die Welt euch und eure hohe Schwinung ganz dringend braucht. Bitte, schließt euch uns an! Ihr erinnert euch, dass ich euch beim Seminar sagte:
„Ihr seid von diesem Tage an Engel! Jetzt ist die Zeit, wo ihr das tun könnt, was Engel, was die guten Devas in Menschengestalt zu tun haben für unser aller Heil auf Erden – Frieden sein, Frieden schaffen!“

Wir alle wollen Frieden! Frieden für uns selbst, für unsere Kinder und deren Kinder! Wir alle müssen zuerst in uns selbst damit beginnen. Meditation ist der Bewusstseinszustand tiefsten Friedens – er endet nicht mit der Meditation, sondern schwingt sehr lange nach. Seine Wirkung beschränkt sich nicht auf deinen Geist alleine – alle lebenden Wesen werden dadurch auf sublime Weise erreicht, denn alles Leben ist eins.

Ich lade dich deshalb auf das Herzlichste ein, dich uns am Tag des „Peace Now“ anzuschließen, dich in Meditation zu begeben, wo auch immer du gerade bist, und ein kraftvolles Feld des Friedens in und um uns herum zu etablieren.
Wir werden den Event im Wochentakt wiederholen. Daher wäre es toll, wenn du auch deine Freunde zum „Peace Now“ auffordern möchtest, die ebenfalls ihre Freunde dazu einladen dürfen.

Und für die Skeptiker: Es kann nicht schaden, egal ob du es cool findest oder nicht. Niemand erfährt durch unsere Meditation Leid, daher lass uns einfach mal machen. Und es ist immer noch besser, als nichts zu tun. Danke.

Peace Now!
– der Andersmensch © 2015

DETAILS ZUM „PEACE NOW“:

Tag der Meditation: Sonntag, 17.07.2016
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Dauer: 30 Minuten
Kosten: 0,00
Art der Meditation: Deine bevorzugte Methode bzw. jene, die vor dem Tag des „Peace Now“ auf der Veranstaltungsseite herausgegeben wird.
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FACEBOOK LINK ZUM EVENT:
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500.000 Follower


**** WIR LASSEN HEUTE WIEDER DIE KORKEN KNALLEN! ****

Wow! Über eine halbe Million Menschen folgen mittlerweile meinem Blog  500.000 ist eine Zahl, die bereits an die Grenzen der Vorstellungskraft stößt, wenn man versucht, sich ein Menschenmeer dieser Größenordnung vor Augen zu führen. Kein Konzert der Welt hatte jemals ein Publikum diesen Ausmaßes, mit Ausnahme von „Woodstock“. Wäre dieser Blog ein Buch, würde er sich an der Spitze der internationalen Bestseller-Listen befinden. Das macht einerseits stolz, andererseits aber auch demütig und dankbar, denn es steckt viel Arbeit, Kraft und Liebe in einem Werk wie diesem, welches kontinuierlich Früchte trägt. Da bleibt nichts mehr zu sagen als:

Danke an euch alle, liebe Freunde, Sannyasins, Leser und Fans, für die jahrelange Treue und die Begeisterung an meinem Wirken in der Welt!

In Liebe,

David P. Pauswek – Der Andersmensch & Redaktion Andersmensch

© 2016 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Barfuß


Und eines Tages werden sie schweigen,
die Stimmen der Fremden,
die Stimmen der Zweifel und jene der Angst.
Sie werden schweigen.
Und Stille wird sich legen über die Ereignisse,
die verkehrten Taten und bösen Worte.
Dann wird nichts bleiben.
Nur klare Erinnerung an dich und mich.
Und bis zu jenem Tage,
wenn alle Stimmen in uns schweigen,
die nicht Zeuge waren unserer Zeit,
bis zu jenem Tage wünschte ich,
wir könnten uns die Bilder malen,
zu jenen Augenblicken,
zu jenen Momenten hilfesuchend,
als wir barfuß waren.
Barfuß im Wunsch einander zu treffen,
barfuß in der ersten Begegnung
mit all den Fehlern im Gepäck,
aber der Hoffnung so groß.
Barfuß im Bett bei Filmen und Pizza.
Barfuß im Streit und barfuß in der Versöhnung.
Barfuß im Park vor dem grünen See.
Barfuß in den Tränen und barfuß im Lachen,
nächtelang.
Barfuß waren wir gekommen,
trotz all der Schuhe,
barfuß sind wir gegangen Hand in Hand,
wider all der Tränen.
Doch mit Schuhen nahmen wir Abschied,
und fanden doch keinen Schutz,
denn barfuß sind wir.
Barfuß für immer.
Ich wünschte,
bis zu jenem Tage,
an dem all die Fremden in uns Schweigen,
ihre Stimmen erlöst im Winde der Zeit,
bis zu jenem Tage mögen wir uns klammern,
uns halten an die Fußspuren im Sand.
Hätte ich dich größer geliebt,
hättest du mich größer geliebt,
hätte ich kleiner gezweifelt,
hättest du kleiner misstraut,
wir würden uns umdrehen,
Hand in Hand,
milde lächelnd,
ohne darauf zu warten,
die Stimmen der Fremden,
die Gesänge der Angst,
die Argumente der Zweifel,
mögen verstummen.
Wir würden blicken auf unsere Füße,
deine so hübsch und meine nicht,
und wandern und wandern
und lachen und lachen
und weinen und weinen,
ohne anzuhalten auf der Flucht
vor den Stimmen der Fremden,
die niemals Zeuge waren.
Doch sie werden verstummen.
Eines Tages.
Und bis zu jenem Tage,
wenn alle Stimmen in uns schweigen,
die nicht Zeuge waren unserer Zeit,
bis zu jenem Tage wünschte ich,
wir könnten uns die Bilder malen,
zu jenen Augenblicken,
zu jenen Momenten hilfesuchend,
als wir barfuß waren.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2016 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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Endgipfel


Wenn der Wanderer lange genug gewandert,
der Weg endlich gefunden
und der schwere Vorhang der Wahrheit gefallen ist,
dann sollst du neben mir sitzen.
Von meinem Leben will ich dir erzählen,
aber nichts dabei sagen.
Die Runzeln meiner Hände,
der Glanz meiner Augen,
einmal noch wiederkehrend für diesen Moment,
so als wäre ich ein letztes Mal Siebzehn,
die unzähligen Abschiede,
all die zu Grabe getragenen Hoffnungen,
Wünsche fast erstummt,
aber noch leise präsent,
der schwächer werdende Klang meines Herzens,
die bescheidenen Siege und Tage voller Arbeit,
die Dummheiten und Mühen,
das erzählt dir dann schon genug.
Die Furchen im Gesicht,
das schüttere Haar,
die abgewetzten Sohlen erzählen dann mein Leben,
das erst sehr spät seiner Wende Dank wurde,
damals,
irgendwann im Dezember,
als du kamst und ich,
viel zu spät,
nicht mehr an dich glaubte.
Du sollst neben mir sitzen auf dem letzten Gipfel,
auf den ich an jenem Tage mit dir steigen will,
atemlos und mit knarrenden Gelenken,
sehr bedächtig,
doch mit einem Rest an Kraft.
Und dann will ich sitzen und schauen mit dir,
auf die Täler,
die Flüsse,
die Straßen gewunden,
gebogen durch eine Welt,
vorbei an Häusern,
in denen wir niemals lebten,
zauberhaft das Ganze und doch hart.
Vorbei an Felsen und Weiden,
durch die Zweige der Birken und Buchen,
strudelnd um die Kiesel im Bach,
sollen dann unsere Blicke schweifen,
sich erinnernd,
sich erinnernd,
deine müde Hand in der meinen.
Und nur einen einzigen Satz
will ich dann nach Stunden hauchen:
„Siehst du die Wege, die Spuren unserer Liebe in dieser weiten,
wunderschönen Welt, die wir hinterlassen, jetzt, da die Zeit um?“
Und deine Stimme will ich dann hören mit dem Wind,
gebrochen und nicht viel jünger als die meine,
die sagt:
„Ja, Liebster! Dein Kopf an meiner Brust, alles vergeben,
schlaf ein, schlaf ein, ich gehe allein zurück ins Tal, weiß dich dann fliegen, weiß dich dann still, denn müde sind wir geworden.“

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2016 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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Jungfrau für immer


Arvo Pärt, geboren in Wien, am 10.09. irgendwann, heute zuhause in Berlin. So sind wir, wir Jungfrauen, wie diese Violine und der Anschlag am Piano. Zerbrechlich und zu nahe am Wasser gebaut und doch unbeugsam wie die Felsen der Berge, wo wir gerne wandern. So sind wir, du und ich, Baby. Niemals finden wir leicht ans Ziel, aber wir finden dahin, denn wir arbeiten. Sehr hart. Und immer. Ich höre dich und ich höre mich, wenn ich Arvo höre, und ich lese dich und mich, wenn ich Neale lese, und ich tanze dich und mich, wenn ich Freddie spüre oder Mr. Jackson, und ich frage dann nicht, weil ich weiß. Weil ich weiß, tief in mir drinnen. So wie du weißt, tief in dir drinnen. Und dann werden sie sagen „Du hast mir so gut getan, denn du warst immer am Boden!“, doch da wollten wir gar nicht sein. Fliegen wollten wir. Fliegen in die Weite der Berge hinaus. Getragen von der Violine, oder auch einem Cello, gehalten an die Tasten des Pianos. Korsika. Kanada. Irgendwohin. Nur nicht da, wo Arbeit uns das Maß spricht. Zart sind wir in der Seele, doch ruppig im Austausch. Sanft sind wir im Fühlen, doch kantig in der Sprache. Jungfrauen sind wir. Ewig unschuldig, doch niemals frei von Schuld. Das sind wir, du und ich, Nini. So klingen wir. Und am Ende werde ich warten wie der Felsen, den du erklimmst. Unbeugsam, sanft und zart, wie die Weide. Rauh mein Stamm, aber meine Äste biegsam und fein. Offen mein Herz und meine Seele aus Glas. Nichts verbergend, aber alles schützend. So sind wir, du und ich. Jungfrauen für immer. Cello und Violine, Klavier und Piano. Felsen und Erde. Arbeit und Fleiß. Verlust und Hoffnung. So sind wir, du und ich. Jungfrauen für immer. Ich hab dich lieb. Einfach nur lieb. Wie der Felsen. Wie der Berg, der sich das Fliegen wünscht.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Gewöhnlich wie jeder


Berge bewege ich und in Ozeanen schwimmend,
obwohl Berge schwer und Ozeane tief und voller Getier sind,
aber ich lasse dich in deinen Launen,
in deiner Disbalance nicht allein,
denn ich weiß,
wir sind größer als das.
Wir sind der stille Punkt am Horizont,
die Wolke unbewegt.
Du kommst heut Nacht nicht heim und ich sage:
Na und?
Weil ich weiß,
ich warte am Rande deiner Seele,
ich warte da und erinnere mich in den Stunden ohne dich,
wie ich selbst war in deinem Alter.
Wütend.
Behauptend.
Zuweisend.
Mutig aber voller Angst.
Ich warte am Rande deiner Seele
als Randfigur.
Da warte ich mit einem konservierten Lächeln,
ein Leben lang,
aber mein Leben war außergewöhnlich,
verflucht,
gesegnet und gewonnen.
Weil alle Dinge eines Tages enden.
Selbst die größten Lieben
müssen eines Tages fallen.
Ich weiß ganz genau,
wo ich damals war.
Und ich weiß um die Bedeutung all dessen.
Und ich kenne den Abstand zum Mond.
Und ich weiß um die Leere der Jugend.
Und ich kenne das Geheimnis deines Lächelns.
Und ich kenne das Echo der Liebe.
Und ich kenne die Einsamkeit der Herzen,
Und ich bin vertraut mit den Abgründen der Seele.
Aber ich weiß,
die Welt ist in deine Handflächen geschnitten,
sie ist um den Herz gewickelt,
und ohne diese Welt
kannst du nicht leben,
denn ich kenne die Stille der Welt.
Ich kenne die Stille der Welt.
Aber am Ende frage ich mich,
ob ich gebrochen wurde durch diese Welt.
Und stehe noch!
Und stehe immer noch wie eine Weide,
weil nicht immer sieht es so schön aus,
wenn Biegsamkeit überlebt.
Heute lehne ich mich zurück,
knicke den Ast,
fasse nach einer Banane und weiß:
You are going nuts!
You are going nuts to be a part of me.
Das ist Liebe,
die man nicht kaufen kann.
Das ist Wissen,
das man nicht lesen kann.
Das ist Leben,
das man nicht borgen kann.
Das bin ich.
Liebe.
Und alle Liebe ist Macht.
Macht ja nichts.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2016 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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